David Allen: Wie ich die Dinge geregelt bekomme. Selbstmanagement für den Alltag

Wieder mal ein neuer Ansatz für das Thema Zeitmanagement. Im Englischen ist der Ansatz von David Allen bekannt geworden unter dem Titel „Getting Things Done“ (GTD). Grundlegend für seine Theorie: Alles soll so weit wie möglich aus dem eigenen Hirn herausgehalten werden. Die Anzahl der „offenen Enden“ unerledigter und anstehender Aufgaben hindert uns daran, effektiv zu arbeiten (und damit ist bei weitem nicht nur die Arbeit im Büro gemeint). Also soll man alles nach „draußen“ verlagern und dann nach einem bestimmten System abarbeiten. Sehr sympathisch finde ich vor allem zwei Punkte:

  1. Alles, was man innerhalb von zwei Minuten tun kann, soll man sofort tun.
  2. Er arbeitet nicht mit Prioritäten. Ein Ansatz, der mir schon immer missfiel. Schließlich ist irgendwie immer alles wichtig.

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Casino Royale

Ein neuer Bond-Film mit einem neuen Bond. Systematisch habe ich alle Kritiken gemieden, um mich überraschen zu lassen. Das war alles andere als einfach. Und nun habe ich ihn gesehen. Ein Film. Ja. Ein guter Film. Naja. Die Handlung ist ein bisschen hanebüchen. Ein guter Action-Film? Auf jeden Film. Ein guter Bond-Film? Ich weiß noch nicht.

James Bond ist nun ein Action-Held, der kaum noch sophisticated ist.  Er rast, prügelt sich, vollbringt gewagte Comic-Stunts und ist dabei alles andere als elegant. Die Arroganz ist gewichen, die Gags sind etwas weniger von oben herab. Die typischen Bond-Gadgets spielen keine Rolle mehr. Alles ist härter, unbarmherziger geworden. James Bond macht Fehler. Zuvor undenkbar. Er lässt sich mit der falschen Frau ein. Zuvor undenkbar. Selbst die intelligentesten Bond-Gespielinnen waren kaum mehr als Staffage. Nun spielt Bond eine Rolle in dem Spiel, das sie plant.

Zwei Höhepunkte:

  • Die Verfolgungsjagd zu Beginn, mit der der neue James Bond eingeführt wird. Sie kann eine gewisse Plattform-Spiele-Ästhetik nicht verleugnen.
  • Der Endkampf in dem dem untergehenden venezianischen Palast.

Und noch eine ganz andere Sache. Wie viele Poker-Varianten gibt es eigentlich? Dunkel entsinne ich mich noch alter Zeiten, als das Spiel mit fünf Karten gespielt worden ist. In diesem Fall lagen fünf Karten für alle einsichtig da, und es kam darauf an, was die übrigen beiden Karten in der Hand der Spieler zeigten.

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Jamiroquai: Space Cowboy

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Jamiroquai: Too young too die

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The Kid

Nach langer Zeit habe ich diesen Film endlich mal wieder gesehe. Welch Genuss, endlich mal keine schwafelnden Menschen hören zu müssen. Jackie Coogan spielt besser als 99 % aller aktuellen amerikanischen Seriendarsteller. Chaplin Mimik und Gestik ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Ein besonderes Vergnügen bei dieser DVD-Ausgabe: satte Farben, soweit man das bei einem Schwarz-Weiß-Film sagen kann. Mein Tipp: Nach dem Film die Trailer anschauen. Die sind nämlich noch nicht bearbeitet. Die Digitalisierungskünstler haben es tatsächlich geschafft, den Film bis zum Gehtnichtmehr aufzumotzen. Und siehe da: die alten Schwarz-Weiß-Filme kannten auch viel grau. Anderthalb Jahre hat Chaplin für diesen Film gebraucht. Wieso habe ich nur das Gefühl, dass heutige Produzenten und Filmfirmen das nicht mehr mitmachen würden?

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Cat Stevens: Sad Lisa

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Thomas Mann: Die Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Roman

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Martin Kluger: Der Koch, der nicht ganz richtig war. Geschichten

  • „Wie er da die Bälle hochwirft, dieser Jongleur, wie er mit den hochgejazzten Bildungsklunkern und Geschichtsbrocken, Geografiepuzzleteilchen, Fetzen fremder Sprachen und Menschenseufzern brilliert, uns schon in der ersten Geschichte Hunderte dahinter verborgene Geschichten verweigert, da möchte man fast ärgerlich werden als mitfühlender Leser. Aber dann hat er uns auch schon am Haken, verführt uns in eine ganz eigene Welt aus alten, beinahe zu Grabe getragenen Werten, macht uns stumm vor glühenden Bildern im Goldrand …“
    Wilhelm Pauli: Liebe in Brüchen. In: Die ZeitLiteratur November 2006. Seite 13.

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Martin Kluger: Abwesende Tiere. Roman

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Nicole Krauss: Die Geschichte der Liebe

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